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Finanzierung

 

Der Aufenthalt in einem Pflegeheim ist mit relativ hohen Kosten verbunden. Zur Deckung dieser Kosten sind eigene finanzielle Mittel (Einkommen, Sparguthaben, Liegenschaften) zu verwenden. Über die Mindestsicherung (früher Sozialhilfe) wird ein Großteil der Finanzierung eines Heimaufenthaltes geregelt.
Detailfragen zur Finanzierung eines Heimaufenthaltes werden im Seniorenhaus beantwortet.

In unserem Haus wird ein Bewohner je nach Pflegeaufwand in die Stufen 1 bis 7 eingeteilt. Dadurch ergeben sich auch die Tagsätze, die bei Stufe 1 bei € 58,97 und bei Stufe 7 bei € 183,20 liegen.

Zur Finanzierung dieser Beträge gibt es verschiedene Formen:

Selbstzahler:
Bei entsprechendem Einkommen oder dem Vorhandensein von Ersparnissen oder Liegenschaften bezahlt die pflegebedürftige Person die Kosten zur Gänze.

Mitfinanzierung durch die Mindestsicherung:
In diesem Fall bezahlt der Bewohner 80% seiner Pension und das gesamte Pflegegeld abzüglich € 45.-. Ersparnisse müssen bis zu einem Betrag von € 10.000,-- vorher eingesetzt werden. Liegenschaften werden grundbücherlich von der Bezirkshauptmannschaft belastet und im Zuge der Verlassenschaft geltend gemacht oder müssen zur Kostendeckung verkauft werden. Bewohnt ein Kind oder der Ehepartner das Haus oder die Wohnung, wird diese Liegenschaft nicht bei der Mitfinanzierung berücksichtigt.

Kinder werden zu Mitfinanzierung nicht herangezogen.
Bei gemachten Schenkungen, die nicht länger als 10 Jahre zurück liegen, muss der Geschenknehmer jährlich 4% des Geschenkwertes zur Mitfinanzierung beisteuern.

Bei der Stellung von diversen Anträgen sind wir selbstverständlich behilflich.